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Willkommen – ich bin Eden Kosman

Ich bin Psychologin (M.Sc.), systemische Sexual- und Paartherapeutin und Doktorandin im Bereich Sexualwissenschaft an der Charité. Seit über zehn Jahren begleite ich Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen – in der Praxis und in der Forschung.

Wenn Sie auf dieser Seite gelandet sind, haben Sie vielleicht das Gefühl, dass etwas nicht mehr so „funktioniert“ wie früher. Vielleicht in Ihrer Beziehung, in Ihrer Sexualität, in Ihrem Inneren, in Ihrem Körper – oder in allem gleichzeitig. Genau dafür bin ich da.

Ich biete psychologische Beratung, Sexualtherapie und Paartherapie in Berlin und online an.

Wie ich arbeite


Psychisches Wohlbefinden entsteht nie nur „im Kopf". Was wir erleben, ist immer ein Zusammenspiel aus inneren Prozessen, Körperempfindungen, Beziehungen, biografischen Erfahrungen und gesellschaftlichen Bedingungen. Deshalb arbeite ich systemisch: Wir schauen gemeinsam nicht nur auf das, was belastet, sondern auf die Kontexte, in denen es entstanden ist – und auf die Ressourcen, die vielleicht schon in Ihnen stecken.


Aus systemischer Sicht sind Symptome oder Probleme keine Zeichen des Versagens, sondern Lösungsversuche – manchmal sehr kreative. Sie zeigen, dass etwas im Leben nach Veränderung sucht. Wenn wir das gemeinsam verstehen, entsteht Raum für echte Entwicklung.


Beratung und Therapie finden bei mir auf Augenhöhe statt. Sie wissen am besten, was für Sie passt. Ich bringe fachliche Kompetenz, Präsenz und erprobte Methoden mit – und meine Aufgabe ist es, Ihnen zuzuhören, gemeinsam Muster sichtbar zu machen und nächste Schritte zu finden, die wirklich zu Ihrer Realität passen.


Wenn Sexualität zum Thema wird


Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf Sexualität – und das aus gutem Grund. Sexualität wird in vielen Versorgungsangeboten erst spät angesprochen, selten ernsthaft mitgedacht. Dabei ist sie für viele Menschen eng verknüpft mit Selbstbild, Körpergefühl, Nähe und Verbindung.


Ich biete Ihnen einen Raum, in dem Sie über Lustlosigkeit, Schmerzen beim Sex, Unsicherheit oder Veränderung sprechen können – ohne Bewertung. Ich promoviere im Bereich Sexualwissenschaft und interessiere mich besonders für die Schnittstelle von Sexualität, Körper und Gesundheit: zum Beispiel bei Endometriose, chronischen Schmerzen, Erschöpfung oder anderen körperlichen Erkrankungen, die tief in Selbstbild und Sexualität hineinwirken können.


In meiner Arbeit sehe ich, wie belastend das sein kann – und wie selten es passende, sensible Angebote gibt. Das möchte ich ändern.

 


Womit ich Sie begleiten kann

 

  • Stress, Überforderung und Erschöpfung

  • Beziehungskonflikte und Kommunikationsmuster

  • Sexuelle Unzufriedenheit, Lustlosigkeit oder Schmerzen beim Sex

  • Körperbild und Selbstwert

  • Orientierung in Übergangsphasen und Lebenskrisen

  • Themen rund um Identität, Beziehungsformen und Sexualität


Meine Haltung


Meine Arbeit ist diskriminierungssensibel (Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Transphobie, Klassismus, Ableismus). Menschen kommen mit sehr unterschiedlichen Identitäten, Lebensentwürfen und Hintergründen zu mir – all das darf hier sichtbar sein. Im therapeutischen Prozess passiert nichts ohne Ihre Zustimmung. Offenheit, Ehrlichkeit und Transparenz sind für mich Grundlage jeder Zusammenarbeit.


Sie dürfen mit Unsicherheit, Scham, Fragen oder Skepsis kommen – all das bekommt hier einen sicheren, nicht wertenden Rahmen. Sie bestimmen das Tempo und Sie entscheiden jederzeit, was Sie teilen möchten und was (noch) nicht. 


Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie mit Ihren Themen hier gut aufgehoben sein könnten, können wir in einem ersten Gespräch gemeinsam schauen, was Sie gerade brauchen und ob die Zusammenarbeit für Sie passt.

Ausbildungen

Doktorandin (PhD Candidate) am Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Psychotherapeutin in Ausbildung, Systemische Psychotherapie (GST Berlin, DGSF)

Psychologie-Studium (Bachelor und Master of Science) an der Universität zu Köln

Heilkundeerlaubnis Psychotherapie (Land Berlin)

Kommunikationstrainerin Beruf & Partnerschaft (Coaching Forum Köln)

Stressmanagement-Trainerin (Institut für Kooperative Systeme an der FernUniversität in Hagen)

Systemische Sexual- und Paartherapie Fortbildung von Prof. Dr. Ulrich Clement

Umgang mit Affären Fortbildung von Prof. Dr. Ulrich Clement

Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation (Coaching Forum Köln)

Forschungstätigkeiten

Klinische Sexualwissenschaft an der Charité - Universitätsmedizin Berlin
(Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin)

Sozialpsychologische Sexualwissenschaft am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
(Institut für Sexualforschung, Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie)

 

Neurowissenschaften am Max Planck Institut für Stoffwechselforschung in Köln

(Translational Neurocircuitry Group)

Klinisch-psychologische Wissenschaft am Universitätsklinikum Köln

(Ausbildungsinstitut für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie)

Weitere Tätigkeiten

Dozentin (Lehrbeauftragte) für Sexualpädagogik an der Alice Salomon Hochschule Berlin

Gründungsmitglied und Vorsitzende des Studierendenausschusses der
International Association of Psychosexual Therapists (IAPST)

Stipendien

Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk 

 

Deutschlandstiftung Integration

Wissenschaftliche Publikationen

M.-F. Dienberg, T. Oschatz, E. Kosman & V. Klein (2022)

Does Clitoral Knowledge Translate into Orgasm? The Interplay Between Clitoral Knowledge, Gendered Sexual Scripts, and Orgasm Experience.

Journal of Sex & Marital Therapy, 1–13. 

https://doi.org/10.1080/0092623X.2022.2147112

V. Klein, E. Kosman & R. Kahalon (2023).

Devaluation of Women’s Sexual Pleasure: Role of Relationship Context and Endorsement of the Madonna-Whore Dichotomy. 

Sex Roles, 1-15.

https://doi.org/10.1007/s11199-023-01424-3

S.M. Kronthaler, A. Tatzber, E. Kosman, K.M. Beier & L. Hatzler (2023) Leveraging Real World Evidence for Neglected Medical Needs: Putting Women’s Needs at the Centre of a Digital Health Application Development. 

The Journal of Sexual Medicine, 20.

https://doi.org/10.1093/jsxmed/qdad062.162

​​

E. Kosman, S.M. Kronthaler, L.R. Franck, A. von der Reidt, K.M. Beier & L. Hatzler (2024).
Unveiling Unmet Needs: A User-Centered Approach to a Digital Intervention for Women Affected by Gynecological Conditions With Sexual Distress. 

The Journal of Sexual Medicine, 21.

https://doi.org/10.1093/jsxmed/qdae041.084

M.S. Grosse-Rueschkamp, C. Dörfler, S.M. Kronthaler, E. Kosman, K.M. Beier, & L. Hatzler (2024). Psychophysiologische Korrelate der sexuellen Erregung bei prämenopausalen Frauen nach Brustkrebserkrankungen unter antihormoneller Therapie.

Geburtshilfe und Frauenheilkunde, 84(10), 131.

https://doi.org/10.1055/s-0044-1790729

E. Kosman, S.M. Kronthaler, F. Franck, E. Mühle, A. von der Reidt, M. Vater, K.M. Beier, & L. Hatzler (2024). Evidenzbasierte Adaption einer benutzerzentrierten digitalen Intervention zur Therapie von sexuellen Funktionsstörungen bei gynäkologischen Erkrankungen: GYDE.
65. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), Berlin, Deutschland.

S.M. Kronthaler, E. Kosman, E. Mühle, L. Weber-Schallauer, J. Blohmer, M.M. Karsten, K.M. Beier, & L. Hatzler (2025).
Feasibility and Changes in Sexual Distress with the Odeya App in Women With Gynecological Conditions: A Randomized Controlled Trial.
The Journal of Sexual Medicine, 22.

https://doi.org/10.1093/jsxmed/qdaf068.020

S.M. Kronthaler, E. Kosman, E. Mühle, L. Weber-Schallauer, K.M. Beier, & L. Hatzler (2025). Changes in Sexual Distress Among Women with Gynecological Conditions Using the Odeya App‑Based Intervention.
Annual Congress of the European Society for Sexual Medicine (ESSM), Vienna, Austria.

https://doi.org/10.1093/jsxmed/qdaf077.018

E. Kosman, S.M. Kronthaler, E. Mühle, L. Weber-Schallauer, J. Blohmer, M.M. Karsten, K.M. Beier, & L. Hatzler (2025).
Analyzing Factors Influencing Acceptance and Adherence in a Digital Intervention for Women With Gynecological Conditions and Sexual Dysfunction: A Mixed-Methods Approach.
The Journal of Sexual Medicine, 22.

https://doi.org/10.1093/jsxmed/qdaf077.045

S.M. Kronthaler, E. Kosman, T. Tissen-Diabaté, E. Mühle, L. Weber- Schallauer, T. Pross, M.M. Karsten, K.M. Beier, L. Hatzler (2026).
Adherence, Acceptability, and Sexual Health Outcomes of the Odeya App–Based Intervention for Sexual Distress in Women With Endometriosis: Randomized Controlled Mixed Methods Trial.
Journal of Medical Internet Research, 28:e86042.

https://doi.org/10.2196/86042

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