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Trennungsbegleitung

Wenn eine Beziehung endet

 

Eine Trennung kann sich anfühlen, als würde innerlich vieles gleichzeitig laufen: Erleichterung und Trauer, Klarheit und Zweifel, Wut und Leere. Manchmal war die Entscheidung längst absehbar – und trotzdem trifft es.

In der Trennungsbegleitung bekommen Sie Raum, um zu sortieren, was gerade los ist. Ohne Bewertung. Ohne „Sie müssten jetzt schon weiter sein“. Wir schauen gemeinsam, was Ihnen Halt gibt und welche nächsten Schritte realistisch sind.

 
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Für wen dieses Angebot gedacht ist

 

Trennungsbegleitung kann passend sein, wenn Sie …

  • eine Beziehung beendet haben oder kurz davorstehen,

  • zwischen Loslassen und Festhalten festhängen,

  • verstehen möchten, was passiert ist – und was Sie jetzt brauchen,

  • sich schnell überrollen lassen von Gefühlen oder Selbstzweifeln,

  • viel grübeln und dadurch kaum zur Ruhe kommen,

  • wieder mehr Struktur und Boden im Alltag aufbauen möchten,

  • weiterhin Kontakt zur Beziehungsperson haben (z. B. wegen gemeinsamer Themen, Wohnung, Kindern),

  • in Ihrer Beziehungskonstellation eine Trennung klären möchten – auch dann, wenn mehrere Personen betroffen sind.

 

Wenn Sie als zwei Personen kommen möchten (z. B. um respektvolle Absprachen zu treffen): Das kann möglich sein. Wichtig ist, dass das Ziel klar ist und der Rahmen für alle sicher und fair bleibt.

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Wie ich Sie unterstützen kann

 

Sortieren, entlasten, nächste Schritte finden

Wir nehmen uns Zeit für das, was gerade am meisten drückt. Oft hilft schon, die Geschichte der Beziehung und der Trennung einmal in Ruhe zu ordnen – mit Blick auf Fakten, Gefühle und das, was bisher vielleicht keinen Platz hatte.

Gemeinsam können wir klären:

  • Was ist der Kernkonflikt – und was war vielleicht „nur“ der Auslöser?

  • Welche Bedürfnisse sind verletzt worden oder zu kurz gekommen?

  • Was brauchen Sie jetzt, ganz konkret, um durch die nächsten Wochen zu kommen?

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Grenzen & Kommunikation, wenn Kontakt bleibt

Manchmal endet die Beziehung – aber der Kontakt bleibt. Das kann anstrengend sein, gerade wenn alte Muster schnell anspringen.

Hier kann Trennungsbegleitung unterstützen, um:

  • Grenzen zu formulieren, die zu Ihnen passen (nicht zu streng, nicht zu weich),

  • Gespräche vorzubereiten (Was ist wirklich wichtig? Was lasse ich liegen?),

  • Absprachen zu treffen, die den Alltag entlasten – besonders bei Co-Parenting.

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Grübeln beruhigen

Grübeln hat oft eine Logik: Ihr Kopf versucht, Kontrolle herzustellen oder Antworten zu finden. Nur kommt dabei selten Ruhe heraus.

Wir können gemeinsam ausprobieren, was bei Ihnen wirkt, z. B.:

  • kurze Übungen, um im Körper runterzufahren, wenn es kippt,

  • konkrete Stopps für Gedankenschleifen (ohne sich „zusammenzureißen“),

  • kleine Routinen, die den Tag wieder strukturieren: Schlaf, Essen, Bewegung, Kontakte.

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Kurze Einordnung

Viele Menschen bewegen sich nach einer Trennung in zwei Richtungen: Einerseits wollen sie verstehen, erinnern, betrauern. Andererseits muss der Alltag weitergehen – Rechnungen, Termine, Kinder, Arbeit, Freunde. Dieses Hin-und-her ist nicht unbedingt ein Rückschritt. Oft ist es der normale Versuch, Überforderung zu dosieren.

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Grenzen & wann zusätzliche Hilfe oder Abklärung sinnvoll ist

Trennungsbegleitung ist keine medizinische Behandlung und ersetzt keine Psychotherapie. Sie kann unterstützend sein, solange Sie grundsätzlich handlungsfähig sind und wir im Gespräch gut arbeiten können.

Bitte holen Sie sich zusätzliche Hilfe, wenn …

  • Sie akute Suizidgedanken haben oder sich nicht mehr sicher fühlen,

  • Gewalt, Drohungen oder massiver Druck eine Rolle spielen,

  • starke Trauma-Reaktionen im Vordergrund stehen,

  • Sie über längere Zeit kaum schlafen, essen oder arbeiten können.

Wenn Sie unsicher sind, besprechen wir das respektvoll. Im Zweifel ist eine ärztliche Abklärung oder eine therapeutische oder psychiatrische Unterstützung der richtige nächste Schritt.

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Ablauf & Rahmen
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Kostenloses Erstgespräch

Zum Einstieg biete ich ein kostenloses Erstgespräch (15 Minuten) an. Wir klären kurz, worum es geht, was Sie sich wünschen – und ob mein Angebot dazu passt.

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Online / Berlin möglich

Ich arbeite vorwiegend online. Termine in Berlin sind möglich, wenn es für Ihr Anliegen sinnvoll ist und es organisatorisch passt.

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Sitzungen (Dauer, Frequenz, Vertraulichkeit)

  • Dauer: 50 Minuten

  • Rhythmus: wöchentlich oder zweiwöchentlich

  • Vertraulichkeit: Inhalte behandle ich vertraulich. Wie ich mit Datenschutz umgehe, erkläre ich Ihnen transparent im Erstkontakt.

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Nächster Schritt

Wenn Sie möchten, melden Sie sich für das kostenlose Erstgespräch. Manchmal reicht schon ein erster Termin, um wieder klarer zu sehen.

 

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Quellen​

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Aldao, A., Nolen-Hoeksema, S., & Schweizer, S. (2010). Emotion-regulation strategies across psychopathology: A meta-analytic review. Clinical Psychology Review, 30(2), 217–237. https://doi.org/10.1016/j.cpr.2009.11.004


Fernandes, J. G., Santos, C., & Martins, M. V. (2025). Psychosocial effects of romantic breakups during emerging adulthood: A systematic review. Clinical Psychology & Psychotherapy, 32(5), e70139. https://doi.org/10.1002/cpp.70139


Mikulincer, M., & Shaver, P. R. (2007). Attachment in adulthood: Structure, dynamics, and change. Guilford Press.


Sbarra, D. A., Law, R. W., & Portley, R. M. (2011). Divorce and death: A meta-analysis and research agenda for clinical, social, and health psychology. Perspectives on Psychological Science, 6(5), 454–474. https://doi.org/10.1177/1745691611414724


Stroebe, M., & Schut, H. (1999). The dual process model of coping with bereavement: Rationale and description. Death Studies, 23(3), 197–224. https://doi.org/10.1080/074811899201046


Stroebe, M., & Schut, H. (2010). The dual process model of coping with bereavement: A decade on. Omega (Westport), 61(4), 273–289. https://doi.org/10.2190/OM.61.4.b 


Stroebe, M., Schut, H., & Boerner, K. (2017). Cautioning health-care professionals: Bereaved persons are misguided through the stages of grief. Omega (Westport), 74(4), 455–473. https://doi.org/10.1177/0030222817691870


Yalom, I. D. (1980). Existential psychotherapy. Basic Books.


Yáñez-Peñúñuri, L. Y. Y., Rey-Anacona, C. A., & Bolívar-Suárez, Y. (2024). Therapeutic treatments to cope with a love breakup: A systematic review. Psychologia. Avances de la Disciplina, 18(1), 23–37. https://doi.org/10.21500/19002386.6577

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FAQ​​​

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Wie lange dauert es, bis es sich besser anfühlt?

Das ist sehr unterschiedlich. Manche Menschen stabilisieren sich nach einigen Wochen, andere brauchen länger – je nachdem, wie die Beziehung verlief, wie viel Kontakt bleibt und welche Belastungen gerade parallel laufen. In der Begleitung geht es weniger um „schnell drüber weg“, sondern um konkrete Entlastung, Klarheit und Schritte, die zu Ihrem Tempo passen.

 

Was, wenn wir noch Kontakt haben oder zusammen wohnen?

Dann ist Trennungsbegleitung oft besonders hilfreich. Wir können besprechen, welche Absprachen realistisch sind, wie Sie Gespräche führen (oder begrenzen) und was Sie brauchen, um sich emotional zu schützen. Ziel ist nicht komplette Harmonie, sondern mehr Übersicht und weniger Eskalation.

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Können wir auch zu zweit kommen?

Ja, das ist möglich, z. B. für respektvolle Klärung, Absprachen oder Co-Parenting-Themen. Wichtig ist, dass das Ziel klar ist und dass der Rahmen für beide Personen (und ggf. weitere Beteiligte) tragbar bleibt. Das klären wir am besten im Erstgespräch.

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